Mit Beginn des Herbstes rückt die Grippe wieder in den Fokus der Ärzteschaft.

Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt als optimalen Zeitpunkt für eine saisonale Grippeschutzimpfung die Monate Oktober und November.
Bis sich nach der Impfung der Schutz aufbaut, vergehen etwa zehn bis 14 Tage. Nachdem in der Influenzasaison 2017/18 der hauptsächlich geimpfte trivalente Grippeimpfstoff nur suboptimal vor den zirkulierenden Viren geschützt hatte (Influenza B Yamagata war nur im tetravalenten Grippeimpfstoff enthalten), in der letzten Saison 2018/19 der Impfstoff ausging und importiert werden musste, sieht es bislang gut aus mit dem diesjährigen Grippeschutz. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat bislang (Stand: 6. September 2019) rund 14,2 Millionen Impfdosen freigegeben.

Der tetravalente Impfstoff ist in der Praxis vorrätig. Vorrangig sollten sich Menschen jenseits des 60. Lebensjahrs, alle chronisch Kranken und Alle Schwangeren ab dem 2. Trimenon impfen lassen.

Auch Angehörige von Pflegebedürftigen, Mitarbeiter in Gesundheitsberufen und alle, die sich eine Grippe aus beruflichen Gründen nicht leisten können oder wollen, sollten sich die Impfung überlegen.